Donnerstag, 25. August 2016

Träumt man eigentlich die ganze Nacht?

Früher ging man davon aus, dass man ausschließlich in den REM-Phasen träumt. Das sind besondere Schlafphasen, die alle 90 Minuten in der Nacht vorkommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/REM-Schlaf
Mittlerweile geht man davon aus, dass man die ganze Nacht über träumt, allerdings unterschiedlich intensiv. Die bunten Träume, die sich fast anfühlen wie die Realität finden meistens in den REM-Phasen statt.
Wenn man von selbst aufwacht, dann meistens am Ende einer REM-Phase, deshalb kann man sich dann besser an einen Traum erinnern.
Wenn man durch den Wecker geweckt wird, und man gerade in einer REM-Phase ist, dann erinnert man sich auch ziemlich wahrscheinlich an einen Traum.
Morgens hat man mehr REM-Schlaf als in der ersten Nachthälfte, deshalb ist es ziemlich wahrscheinlich, dass man gerade träumt, wenn der Wecker klingelt und sich so auch gut an einen Traum erinnert.


 

Donnerstag, 4. August 2016

Was ist effektiver DILD- oder WILD-Techniken?


Es gibt grob gesagt zwei Arten von Klarträumen: Träume, bei denen man im Traum erkennt, dass man gerade träumt (Dream-Initiated Lucid Dream - DILD) und Träume, bei denen man direkt vom Wachleben aus in einen Traum gleitet und von Anfang an weiß, dass man gerade träumt (Wakining-Initiated Lucid Dream - WILD).


Um DILD-Klarträume zu bekommen, gibt es die Techniken Kritisches Bewusstsein, Affirmationen am Abend, Intention oder Trauminkubation.
Um bewusst in den Traum einzusteigen, gibt es ebenfalls viele Techniken und Untertechniken wie SSILD oder iWILD. Die sind alle sehr gut im Klartraum-wiki.de erklärt.

Aber welche ist denn nun effektiver?

Das ist typabhängig. Man muss bei beiden Methoden fleißig üben und man kann mit beiden Methoden Erfolg haben. Die Übungen unterscheiden sich lediglich. Leichter oder effektiver ist per se keine der beiden Techniken.


Generell ist es sinnvoll, sein Traumgedächtnis mit einem Traumtagebuch zu trainieren. Ein gutes Traumgedächtnis kann auch beim WILDen hilfreich sein, ist aber nicht notwendig. Deshalb eignen sich Klarheits-bewahrende Techniken für Anfänger, die sich noch nicht so gut an Träume erinnern können.
Sogar der Umkehrschluss kann zutreffen: Regelmäßiges WILDen verbessert manchmal sogar das Traumgedächtnis.

Montag, 27. Juni 2016

Wie kann man gewollt einen feuchten Traum kriegen, aber nicht durch Klarträumen


Der Begriff 'Feuchter Traum' hat heutzutage zwei Bedeutungen.


Die ursprüngliche Definition des Begriffs ist eigentlich eine Ejakulation im Schlaf, meistens begleitet von sexuellen Träumen. Mittlerweile wird dieser Begriff aber weitläufiger verwendet: Ein Traum mit sexuellem Inhalt.


Wenn man einen feuchten Traum der ersten Kategorie haben möchte, dann reicht es, eine Zeit lang enthaltsam zu bleiben. Irgendwann verlangt der Körper sein Recht und somit löst er das Problem auf seine Weise. Bis es dazu kommt, kann es mehrere Monate dauern. Je älter man ist, um so länger dauert es. Ab einem Alter von 40 kann es sogar Jahre dauern, bis der Körper die gewohnten neuronalen Bahnen umgeht. Weitere Informationen bekommt man in der NoFap-Sektion von Reddit.


Wenn man lediglich von Sex träumen möchtest, dann kann man auch ohne Klarträumen den Inhalt seiner Träume beeinflussen, z.B. durch Hypnose, Visualisierungen, Trauminkubation und Affirmation.
Vor dem Schlafengehen oder besser, im WBTB stellt man sich bildlich die gewünschte Traumszene vor oder sagt sich immer wieder 'Ich träume von XY'.

Freitag, 24. Juni 2016

Wie bekommt man absichtlich ein Schlafparalyse?

Die Geschichte mit der Schlafparalyse ist meiner Erfahrung nach beim Klarträumen total überbewertet. Ich selbst bin seit über 10 Jahren aktiver Klarträumer und habe noch keine einzige Schlafparalyse erlebt.

Auch die Klarträumer, die die WILD-Technik perfektioniert haben, erleben in den seltensten Fällen die Schlafparalyse bewusst mit.
Interessanterweise ist die Aufmerksamkeit um die Schlafparalyse auch ziemlich neu. Die ältesten Klartraumbücher wie Exploring the World of Lucid dreaming (1991) , Schöpferisch Träumen (1987) oder Lucid Dreaming: The power of being aware and awake in your dreams (1985) erwähnen die Schlafparalyse nur als Randnotiz. Etwas, das existiert, worüber man sich aber keine Gedanken machen braucht.
Erst seit 2011 gibt es diesen Hype, der auf einen Post von 9gag zurückführt. Darauf findet man die wohl schlechteste Anleitung zum Klarträumen überhaupt. In der Community wurde sie nur belächelt. Nichtsdestotrotz ist diese Anleitung, vor allem im englischsprachigen Internet leider sehr populär. Seitdem haben sich da manche Leute regelrecht in eine Panik vor der Schlafparalyse reingesteigert.

Um erfolgreich zu WILDen braucht man die Schlafparalyse aber nicht und man brauchst sich auf der anderen Seite auch nicht davor zu fürchten.

Dienstag, 10. Mai 2016

Kann man im (Klar)Traum schmecken?

Aus eigener Erfahrung und aus Berichten aus der Klarträumercommunity weiß ich: Ja, es geht.


Die Sinnesempfindungen im Traum und im Klartraum sind natürlich bei jedem unterschiedlich und unterschiedlich intensiv. Ein Versuch lohnt sich auf jeden Fall. Träume schaffen es immer wieder, uns zu überraschen, genau so wie Bertie Botts Bohnen jeder Geschmacksrichtung.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Wie lange dauert es bis zum ersten Klartraum?

Die Dauer bis zum ersten Klartraum ist natürlich bei jedem unterschiedlich. Manche bekommen schon in der ersten Nacht ihren ersten Klartraum, andere üben mehrere Monate. Wichtig ist, dass man motiviert dran bleibt und jeden Tag kontinuierlich seine Übungen macht. Wenn man nur wenn man gerade lustig ist sein Traumtagebuch schreibt und halt hin und wieder einen Reality Check macht, dann kann man es auch gleich lassen. Disziplin ist ein sehr wichtiger Faktor.




Wenn man sich irgendwie nicht motiviert bekommt, regelmäßig zu üben, dann kann es sein, dass man unbewusste Blockaden hat. Die Übung 'Die Kläranlage des Geistes' hilft hier sehr gut weiter und ist auch so eine wunderbare Übung, die ich jedem nur empfehlen kann.




Wenn man jeden Tag übt, also Traumtagebuch schreibt, WBTB  und Reality Checks macht, sollte man schon nach ein paar Wochen deutliche Fortschritte sehen.  Eine Umfrage im Klartraumforum ergab, dass nach 12 Tagen Üben die Hälfte aller Klarträumer ihren ersten Klartraum hatten. Der Durchschnitt lag bei etwa 25 Tagen. Wenn man schon deutlich länger übt, sollte man genauer hinschauen. Macht man alle Übungen richtig? Oder man macht bei einem Mentoring im Klartraumforum mit und bespricht seine Übungsroutine mit einem erfahrenen Klarträumer.

Sonntag, 1. Mai 2016

Gibt es ein Medikament, mit dem man bewusst träumen kann?

Theoretisch ja. Viele Nahrungsmittel und auch Nahrungsergänzungen wirken auf den Gehirnstoffwechsel ein.


Im Buch "Advanced Lucid Dreaming - The Power of Supplements" werden die Mechanismen dahinter sehr gut erklärt.


Generell würde ich empfehlen, das Klarträumen regulär zu lernen und deine Traumerinnerung durch die bekannten Methoden wie Traumtagebuch, Entspannung und Meditation zu verbessern.

Freitag, 29. April 2016

Was bedeuten die Klartraum-Abkürzungen?

Generell steht D praktisch immer für 'Dream', L für 'Lucid'. I steht entweder für für Initiated oder Induced, also 'eingeleitet' oder 'erzeugt'.
S steht meistens für 'Schlaf'.


Alphabetische Auflistung der wichtigsten Techniken und Begriffe

BB - Binaural Beats, eine Methode, bestimmte Gehirnwellen zu stimulieren.
CALD - Character-assisted Lucid Dreaming, eine Klartraumtechnik
CAT - Cycle Adjustment Technique, eine Klartraumtechnik
DC - Dream Character - Traumfigur
DEILD - Dream Exit Initiated Lucid Dream - eine Klartraumtechnik.
DILD - Dream Initiated Lucid Dream - Ein Klartraum, bei dem man sich im Traum bewusst wird, dass man träumt.
EILD - Externally Induced Lucid Dream - ein Klartraum, bei dem man durch Signale von außen darauf hingewiesen wird, dass man gerade träumt.
iWILD - indirekter WILD - ein bewusstes Übergehen in einen Klartraum, nachdem man aus einem normalen Traum aufgewacht ist.
FA - False Awakening / Falsches Erwachen. Man träumt, dass man aufgewacht ist, obwohl man noch träumt.
FILD - Finger Induced Lucid Dream - Eine Klartraumtechnik
HILD - Haggarts Induced Lucid Dream - Eine Klartraumtechnik, identisch mit FILD
LILD - Lucidity Induced Lucid Dream - Eine Klartraumtechnik, bei der man z.B. Traumfiguren darum bittet, einem im nächsten Traum daran zu erinnern, dass man gerade träumt.
MILD - Mnemonic Induced Lucid Dream - Eine Klartraumtechnik, bei der man sich vornimmt, im Traum bewusst zu werden.
OOBE - Out Of Body Experience - Das Gefühl, man befände sich außerhalb des eigenen Körpers
RC - Reality Check - Eine Möglichkeit zu überprüfen, ob man gerade träumt.
SD - Shared Dream - Wenn zwei Menschen den gleichen Traum haben bzw. sich im Traum treffen. Umstrittenes Thema.
SP - Schlafparalyse, ein Schutzmechanismus, damit man seine Träume nicht ausagiert.
SSILD - SensSes Induced Lucid Dream, eine Klartraumtechnik
TE -  Traumerinnerung
TT - Trübtraum
TTB - Traumtagebuch, ein sehr wirkungsvolles Hilfsmittel, seine Traumerinnerung zu verbessern.
VILD - Visually Incubated Lucid Dream, Visualization-Induced Lucid Dream, Visual Initiated Lucid Dream, Klartraumtechniken, die innere Bilder benutzen.
WBTB - Wake Back To Bed - Nach ca. 4 bis 6 Stunden Schlaf für etwa eine halbe Stunde aufstehen und dann weiterschlafen. Eine sehr effektive Klartraum-Hilfstechnik.
WILD - Wake-Initiated Lucid Dream, ein Klartraum, bei dem man direkt aus dem Wachen in einen Klartraum übergleitet.

Donnerstag, 28. April 2016

Kann man auch ohne WBTB WILDen?

Ein WILD ist ein Klartraum, bei dem der Träumer direkt aus dem Wachzustand in den bewussten Traum übergeht. WBTB bedeutet, dass man sich einen zusätzlichen Wecker stellt, so dass man etwa zwei Stunden früher wach wird. Man steht für mindestens eine halbe Stunde auf und legt sich dann wieder schlafen.


Kurz gesagt: Als Anfänger sollte man das auch so tun und direkt nach einem WBTB WILDen. Das bringt einfach die schnellsten Erfolge. Das Gehirn ist von der Tageszeit her auf das Träumen eingestellt und die Wachphase bringt Bewusstheit in den folgenden Traum.


Theoretisch kann man auch in einem Mittagsschlaf direkt in einen Klartraum gelangen. Wenn man regelmäßig mittags schläft und sich jedes Mal an einen intensiven Traum erinnern kann, kann man es auch zu dieser Zeit einmal probieren.


Sehr erfahrene Klarträumer schaffen es sogar direkt am Abend. Anfängern würde ich jedoch davon abraten.

Dienstag, 12. April 2016

Wie lange sollte man eine Klartraumtechnik durchführen?

Im Internet findet man eine Vielzahl von Klartraumtechniken, grob kann man sie in Bewusstseins-gewinnende und Bewusstseins-erhaltende Techniken unterteilen. Das Klartraum-Wiki.de listet fast 20 Oberkategorien auf.


Als Anfänger oder Anfängerin reicht es aber vollkommen, sich in die bekanntesten Techniken Kritisches Bewusstsein, WBTB und WILD einzulesen und auszuwählen, welche Technik einem am meisten zusagt.


Wenn man diese Wahl getroffen hat und sich den Übungsplan erstellt hat, empfehle ich 28 Tage, also vier Wochen, dran zu bleiben und die Erfahrungen zu dokumentieren. Wenn man es online, zum Beispiel in einem persönlichen Logbuch im Klartraumforum macht, hat man den Vorteil, dass erfahrene Klarträumer mitlesen und Tipps und Hinweise geben, was man besser machen kann.

Mittwoch, 6. April 2016

Wie schauen hypnagoge Bilder aus?

Wenn man langsam einschläft, gelangen einige Menschen in den sogenannten hypnagogen Zustand. Dabei ist man nicht mehr ganz wach, aber auch noch nicht eingeschlafen. Das Gehirn stellt sich langsam auf den Schlaf ein und beginnt, halb zu träumen.


Die Hypnagogie kann man z.B. dafür nutzen, um bewusst in einen Traum zu gelangen. Man kann aber auch einfach so die beeindruckenden Bilder und anderen Sinneseindrücke genießen. Wie bei den Träumen verbessert man die Erinnerung an die hypnagogen Erlebnisse, indem man sie so detailliert wie möglich aufschreibt.


Bei mir beginnen Hypnagogien etwa so wie im Bild unten: Einfache Farbpunkte beginnen vor meinen Augen zu tanzen. Nach und nach Formen sie geometrische Muster.








Aus diesen Mustern formen sich einfache Bilder.



Nach und nach werden die Bilder detaillierter und komplexer.



Bis ich wirklich einen bunten und sogar dreidimensionalen Film vor meinen geschlossenen Augen sehe.




Viel Spaß beim hypnagogen Surfen :)

Montag, 21. März 2016

Kann man träumen, dass man einen luziden Traum hat?

Ja. Das kommt bei Anfängern sehr häufig vor, dass die ersten Klarträume sich eher wie eine Mischung aus Klartraum und Trübtraum anfühlen.
Das ist ein guter Zwischenerfolg. Mit der Zeit und durch die Übung bekommt man immer mehr Bewusstheit in die Träume, bei manchen Träumern geschieht das fast schlagartig, andere bauen Klarheit und Bewusstheit auf wie einen Muskel, der mit jedem Mal ein bisschen stärker wird.


Siehe auch:
Zwischenschritte zum Klartraum [Klartraumforum.de]

Kann man bei Sex in Klartraum auch das gegenteilige Geschlecht haben?

Theoretisch ist in Klarträumen alles möglich. Sex im Klartraum ist generell ein sehr beliebtes Thema. Darüberhinaus kann man im Klartraum mit Themen experimentieren, bei denen man im Wachleben an die Grenzen des gesellschaftlich Akzeptierten oder des physikalisch Möglichen stößt.


Aber geht es denn jetzt, im Klartraum das andere Geschlecht zu haben?
Ja. Es gibt mindestens einen Traumbericht, in dem es schon erfolgreich geklappt hat:


Im Dreamviews-Forum schreibt UcfGirl in ihrem Thread 'Dream-Gasms':
 In this dream I was a guy and I hooked up with another guy...so freaking weird.
In diesem Traum war ich ein Typ und habe einen anderen Typen abgeschleppt... ganz schön abgefahren.
Dieser Traum geht dann noch weiter bis zum Happy Ending. 


Viel Spaß beim Experimentieren!

Mittwoch, 2. März 2016

Wie kann man einen Klartraum beenden?

Was macht man, wenn man gerade einen Klartraum träumt und gerne aufwachen würde?


Man kann den Atem sehr gut nutzen, um schnell aufzuwachen.
  1. Man atmet schnell ein, als hätte man sich erschreckt. Allein dieses Einatmen schüttet so viel Adrenalin aus, dass man sehr zuverlässig aufwacht.
  2. Man atmet ein und drückt die Luft in der Lunge zusammen. Auch das führt schnell dazu, dass man aufwacht.
Eine andere Möglichkeit kennt man vielleicht aus Inception: Man lässt sich nach hinten umfallen.


Oder man geht einen ganz anderen Weg, indem man sich einfach freut, dass man noch Zeit im Klartraum hat und nutzt sie für interessante Entdeckungen.

Dienstag, 23. Februar 2016

Wie kann ich schneller Einschlafen?


Wie kann man mehr träumen?

Jeder Mensch träumt jede Nacht mehrmals. Früher dachte man, dass Menschen nur während des REM-Schlafs, einer besonderen Schlafphase, träumen würden. Mittlerweile weiß man, dass auch Träume aus dem Leicht- und sogar aus dem Tiefschlaf erinnert werden können.


Wenn man sich an mehr Träume erinnern möchte, gibt es zwei Ansätze: Entweder man erinnert sich besser an seine Träume oder man träumt mehr bzw. intensiver. Besonders der erste Ansatz ist leicht zu bewerkstelligen.

Intention und Wertschätzung der Träume

Wenn man sich vornimmt, sich an einen Traum zu erinnern, kann das die Traumerinnerung beträchtlich steigern. Andere verwenden die Methode der Autosuggestion und sagen sich beim Einschlafen immer wieder vor "Ich erinnere mich an meine Träume".
Je mehr man sich darüber freuen kann, dass man wieder einen Traum erinnert hat, umso mehr wird sich die Traumerinnerung steigern. Durch die Freude wird Dopamin ausgeschüttet, das wie ein Dünger für die Nervenzellen wirkt. So verdrahtet sich das Gehirn nach und nach zu immer besserer Traumerinnerung.


Dieser Vorgang findet immer statt und wird Neuroplastitzität genannt. Egal, welche Fähigkeit man erlernt, sei es das Klarträumen, Jonglieren, Slacklinen, die binomischen Formeln... alles  basiert auf den gleichen Mechanismen im Gehirn.

Meditation

Meditation ist wahrscheinlich das beste, was man machen kann, wenn man das Klarträumen lernen möchte. Die positiven Wirkungen der Meditation auf die Traumerinnerung und die Fähigkeit zum Klarträumen wurden in vielen Studien bestätigt. [1], [2], [3]. Es ist egal, ob man tagsüber oder vor dem Schlafengehen meditiert, es hat immer einen positiven Effekt. Das meiner Meinung nach beste Buch, wenn man das Meditieren lernen möchte, ist Meditation, die erste und letzte Freiheit von Osho.

Gleichgewichtsübungen und komplexe Bewegungen

Übt man am Tag viele komplexe Bewegungen wie etwa Jonglieren, Tanzen, Skaten, führt das zu intensiven und langen Träumen in der Nacht [4].

Nahrungsmittel und Nahrungsmittelergänzungen

In fast allen Kulturen und zu fast allen Zeiten sind Kräuter und Nahrungsmittel bekannt, die für intensive und schöne Träume sorgen sollen. Oder es wird vor anderen Nahrungsmitteln gewarnt, die angeblich für schlechte Träume sorgen sollen, wenn man sie abends isst.
Manche Tipps und Hausmittelchen entstammen sicherlich dem Aberglauben. Es gibt aber auch Nahrungsmittel, die einen nachgewiesenen Einfluss auf das Gehirn und somit das Träumen haben. So enthalten Kirschen beispielsweise Melatonin, so dass ein Glas Kirschsaft eine beindruckende Wirkung auf die Träume in der Nacht haben kann. Auch beliebt sind Kiwis, Ananas und Bananen am Abend.
Im Klartraum-Wiki findet man eine riesige Auflistung aller möglichen Nahrungsmittel, Kräuter und Substanzen für mehr Traumerinnerung. Man sollte auf jeden Fall verantwortlich mit seiner Gesundheit umgehen und seine Informationsquellen besser einmal zu oft als einmal zu selten genauer überprüfen.

Dienstag, 16. Februar 2016

Muss man für das Klarträumen seinen Schlafrhythmus ändern?


Prinzipiell nein. Viele Klartraumtechniken wie das kritische Bewusstsein (zehn Gebote des Klarträumens) oder die Reality Checks kann man jederzeit machen.

Andere Techniken wie MILD, WILD oder Rhythm Napping erfordern das WBTB, bei dem man nach vier bis sechs Stunden Schlaf aufsteht und etwa 30 bis 60 Minuten wach bleibt. WBTB ist eine sehr wirkungsvolle Hilfstechnik. Wenn man unter der Woche keine Zeit dafür hat, kann man sie auch am Wochenende durchführen.

Generell sollte man, wenn man das Klarträumen lernt, darauf achten, dass man guten und ausreichend viel Schlaf bekommt. Wenn man morgens gut aus dem Bett kommt, sich gut an seine Träume erinnern kann und tagsüber nicht müde ist, dann weiß man, dass man alles richtig gemacht hat.

Gibt es gute Klartraumdokumentationen?

Gibt es auch halbe Klarträume?


 Ja. Klarheit im Traum ist nicht etwas, das man hat oder nicht hat. Klarheit ist vielmehr ein Spektrum. Mal ist man im Traum klarer, manchmal ist man weniger klar. Aber wenn man immer weiter übt, wird sich die Klarheit auch weiter steigern.

Zuerst kommt es vielleicht seltener vor, dass man im Traum bewusst ist. Oder man träumt davon, dass man mit jemandem über das Klarträumen spricht. Auch das ist schon ein gutes Erfolgserlebnis auf dem Weg zum Klarträumer. Mit jedem Tag, an dem man sein Bewusstsein trainiert, zum Beispiel durch Reality Checks oder durch Meditation, nimmt man immer mehr Bewusstheit mit in den Traum.

Manche machen den Fehler, wenn sie die ersten Teilerfolge haben, frustriert aufzugeben. Aber genau dann sollte man noch motivierter weiterüben. So ein Teilerfolg ist z.B. dass man davon träumt, darüber nachzudenken, einen Reality Check zu machen, aber ihn dann doch nicht macht. Das ist ein Erfolg, über den man sich freuen kann. Dann heißt es: „Dranbleiben, Dranbleiben, Dranbleiben!“

Kommt Herzrasen bei einem WILD vor?


Bei Anfängern kann es vorkommen, dass bei einem Versuch, bewusst in den Traum zu gelangen, das Herz schnell zu schlagen beginnt. Wenn man sich entspannt, weiten sich die Adern. Deshalb sinkt der Blutdruck etwas ab. Das Herz versucht das auszugleichen, indem es schneller zu schlagen beginnt.

Nach einigen Versuchen tritt das nicht mehr auf. Wenn es einem unangenehm ist, kann man den WILD-Versuch für dieses Mal abbrechen und an einem anderen Tag bzw. in einer anderen Nacht weiterüben.

Optimaler Weise macht man seine WILD-Versuche während eines WBTB, also mitten in der Nacht, nachdem man schon vier bis sechs Stunden geschlafen hat. Wenn man etwas müder WILDet, dann sollte der schnelle Herzschlag nicht auftreten. Dafür braucht man nur etwas kürzer wach bleiben oder etwas kürzer schlafen.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine andere Schlafposition zu wählen. Statt auf dem Rücken kann man auf der Seite oder auf dem Bauch schlafen.  

Montag, 15. Februar 2016

Gibt es kostenlose Hypnosen, die beim Klarträumen helfen?

Hypnose kann dabei helfen, das Klarträumen zu lernen. Im Internet findet man viele englischsprachige Hypnosen, aber auch einige auf Deutsch. Die bekannteste ist wahrscheinlich die Klartraum-Hypnose von Nicolas und Thomas von Klare Träume. Für mehr Komfort kann man sie über einen Youtube-to MP3-Downloader aufs Handy oder einen MP3-Player ziehen.







Ebenfalls sehr bekannt sind die Hypnosedateien von Inferno07. Das Set aus drei unterschiedlichen hypnotischen Reisen kann im Klartraum-wiki.de heruntergeladen werden.


Sehr entspannend ist die zweistündige WILD-Hypnose bzw. WILD-Meditation von istdaseintraum.blogspot.de.

Freitag, 5. Februar 2016

[ELI5] Helfen Binaural Beats beim Klarträumen?

Wenn man in das linke Ohr einen Ton von beispielsweise 100 Hz und in das rechte Ohr einen Ton von 110 Hz einspielt, dann versucht das Gehirn diesen Klangunterschied auszugleichen. Statt dieser beiden Töne hört man eine sogenannte Schwebung. Das ist ein pulsierendes Geräusch, es klingt etwa wie "wawawawawa". Der Clou ist, dass die Neuronen im Gehirn nach einer Zeit vermehrt in dieser Frequenz zu feuern beginnen.

Was bringt mir das?

Wenn man die Frequenz, in der das Gehirn arbeitet, verändert, dann verändert man auch den Zustand. Wenn ein Mensch tief schläft, dann feuern die Neuronen in seinem Gehirn sehr langsam, wenn ein Mensch ganz konzentriert ist, dann feuern sie schnell. Wenn man tagträumt oder sehr entspannt ist, dann feuern sie etwas langsamer, aber schneller als im Tiefschlaf. Deshalb gibt es für alle möglichen Zustände, die man in seinem Gehirn erzeugen möchte, unterstützende CDs, MP3s oder Youtubevideos.

Ist das gefährlich?

Gefahren sind keine bekannt. Man sollte, wenn man Binaural Beats hört, danach scherheitshalber nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen. Eventuell wird man etwas müde oder abgelenkt. Aber sonst kann man sie mal ausprobieren. Wenn man oft langsame Binaural Beats hört (Alpha oder Theta) sollte man sichderheitshalber in der Zeit danach auch mal Schnelle hören, damit man seine Konzentrationsfähigkeit auf jeden Fall behält. Wenn es dir beim Hören nicht so gut geht, dann setze einfach die Kopfhörer ab und lösche die Datei. 
Die Geschichte von Lavandia ist übrigens nur erfunden. Es hat sich noch niemand wegen Binaural Beats umgebracht.

Was bringt mir das für den Klartraum?

Wenn ein Mensch einen Klartraum hat, dann kann man, wenn man über ein Messgerät seine Gehirnwellen beobachtet, sehen, dass er gerade klar träumt. Das Gehirn arbeitet einerseits auf der Frequenz, die typisch ist für einen normalen Traum, aber manchmal sieht es fast so aus, als wäre es wach. Da tauchen Frequenzen von 40 Hz auf. Die hat man aber meistens, wenn man schon wach ist oder wenn einem gerade etwas klar wird.

Deshalb kann man mit den Binaural Beats dafür sorgen, dass diese Frequenzen im Gehirn öfter auftauchen. Oder man sorgt dafür, dass man in der ersten Hälfte der Nacht ganz tief schläft, damit man in der zweiten Hälfte mehr träumt. Oder man bringt sein Gehirn mit den Beats in einen sehr entspannten Zustand, zum Beispiel am Nachmittag. Dann kann man insgesamt seine Träume gut erinnern.

Das ist die Theorie. Bei manchen Träumern helfen die Binaural Beats, andere haben weniger Erfolg damit. Geld braucht man dafür jedenfalls keines auszugeben. Man findet sehr viele kostenlose Dateien im Internet.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Kann man im Klartraum hängen bleiben, weil die Seele nicht mehr zurück findet?

Ich sage mal: nein.
Ob es tatsächlich eine Seele gibt, bleibt wohl Glaubenssache. Die vorherrschende Meinung in der Medizin ist, dass das, was wir Seele oder Bewusstsein oder Persönlichkeit nennen, von unserem Gehirn erzeugt wird. Je intensiver man sich mit der Medizin befasst, um so plausibler wird diese Annahme. Deshalb begegne ich allen Berichten, die von etwas Übernatürlichem handeln, mit großer Skepsis. Nicht etwa, weil ich einfach nicht daran glauben will und mich nicht überzeugen lassen will. Im Gegenteil: Ich war früher sehr überzeugter Anhänger geistiger Glaubenssysteme. Der Rest ist Geschichte...

Ein Klartraum ist ein Traum, in dem man sich bewusst darüber ist, dass man gerade träumt. Dabei verlässt keine Seele den Körper, sondern das Gehirn erzeugt innere Bilder. Es tritt in einen Zustand ein, der für Säugetiere und Vögel einen evolutionären Vorteil hatte. Würde man annehmen, dass beim Traum die Seele auf Wanderschaft geht, müsste konsequenterweise ebenfalls annehmen, dass die Seele eines Hundes oder einer Katze ebenfalls in ein Seelenreich reist, wenn das Tier gerade träumt.

Über alles, was neu und unbekannt ist, werden erstmal viele Mythen und Horrorstories erzählt, nicht nur im Internet. Das ist z.B. beim Sex so, und so ist es auch beim Klarträumen. Der Tag wird eben interessanter, wenn man Märchen erzählt. Bislang sind alle Klarträumer wieder aufgewacht.

Montag, 1. Februar 2016

Kann man die ganze Nacht über Klarträumen?

Mit sehr viel Übung scheint es zu funktionieren. Mit jedem Klartraum wächst auch die Erfahrung und die Fähigkeit, die Zustand des klaren Traums länger aufrecht zu halten. Der Klarträumer Paul Tholey hat es in dieser Fähigkeit zu einer wahren Meisterschaft gebracht. In einem Interview berichtet er, dass er es im Schlaflabor in einer Nacht zweimal geschafft hat, für jeweils fünf Stunden klar zu bleiben.
In diesem Interview sagt er über sich:
Ich habe anscheinend die bekannten Schlafphasen durcheinander gebracht. Darum sagen sie, dass ich kein gewöhnlicher Mitteleuropäer und ein Meisterträumer bin. Sie hatten keine Ahnung, was los war.

Muss man beim Klarträumen Angst vor einer Schlafparalyse haben?

Viele beginnenden Klarträumer werden von den Gerüchten über die Schlafparalyse abgeschreckt. Aber was ist eigentlich dran an diesem Phänomen?

Die Schlafparalyse ist biologisch sinnvoll
 
Wenn man zu träumen beginnt, dann senkt das Gehirn den Muskeltonus im Körper, so dass man die Träume nicht im Schlaf auslebt. Diesen Vorgang nennt man Schlafparalyse oder Bewegungsunfähigkeit im Schlaf. Das passiert jede Nacht etwa alle 90 Minuten während der REM-Phasen. Normalerweise schläft und träumt das Gehirn zu diesem Zeitpunkt allerdings schon, so dass man die Schlafparalyse nicht bewusst miterlebt.Ganz selten kommt es vor, dass man zu diesem Zeitpunkt bewusst ist. Wenn man die Schlafparalyse unvorbereitet erlebt, kann das sehr erschreckend sein. Das Phänomen an sich ist allerdings harmlos. Wenn man geistig darauf vorbereitet ist, kann man die hypnagogen Traumbilder auch steuern. Eine Klarträumerin hat z.B. von einer sehr kuscheligen Katze während der Schlafparalyse geträumt.

Hat das etwas mit dem Klarträumen zu tun?

Im Jahre 2011 kam  über 9gag das Gerücht auf, dass das man durch das Klarträumen häufiger Schlafparalysen bekommen würde. Durch soziale Medien verbreitete sich das Gerücht rasend schnell. Man konnte kaum noch das Wort "Klartraum" in den Mund nehmen, ohne von 100 Seiten über die Gefahren der Schlafparalyse gewarnt zu werden.
Ich selbst habe in 10 Jahren Klartraumerfahrung noch keine einzige Schlafparalyse bewusst miterlebt. In der wissenschaftlichen Literatur findet sich ebenfalls kein Hinweis, dass man sich Sorgen zu machen braucht. Auch in den Communities wird sehr selten davon berichtet, dass jemand beim Klarträumen eine Schlafparalyse erlebt hat.

Häufig wird sie mit hypnagogen Phänomenen verwechselt. Abends oder wärend eines WILD-Versuches, wenn das Gehirn sich langsam in Richtung Schlaf bewegt, können interessante Sinnesempfindungen auftreten: Das Bett kann sich so anfühlen, als würde es schaukeln oder der Körper kann anfangen zu kribbeln. Häufig werden diese Hpynagogien mit der Schlafparalyse verwechselt.

Aus der Community kenne ich aber Fälle von Klarträumern, die bevor sie mit dem Klarträumen begonnen haben, von Natur aus Erfahrungen mit der Schlafparalyse hatten. Aber durch die Beschäftigung mit dem Klarträumen verlor sie ihren Schrecken und trat dadurch deutlich seltener auf.

Wie fühlt man im Klartraum?

Die Sinne im Klartraum funktionieren in der Regel so wie im Wachleben, wobei es individuelle Unterschiede gibt. Manchmal ist ein Sinn etwas gedämpft, zu einem anderen Zeitpunkt kann er sogar noch aktiver als im Wachleben sein. Das gilt auch für den Tastsinn.

Hier kann man sehr spannende Experimente machen. Einer Umfrage zufolge sind Sex und Fliegen die am häufigsten durchgeführten Aktivitäten im Klartraum. Meiner Meinung gibt es auch nichts, was dagegen sprechen würde. Aber auch beim Klartraumsex kann es Unterschiede geben: Manche finden den Sex im Klartraum sogar besser als Sex im Wachen, andere finden ihn eher mäßig.


Eine Tätigkeit, die im Klartraum geübt wird, kann man auch im Wachleben besser. Paul Tholey hat im Klartraum häufig das Skateboard- und Snowboardfahren geübt und konnte nach nur einem Jahr Übungszeit so Europameister im Skateboarden werden. Was passiert, wenn man genauso oft Sex im Klartraum übt?


Der Traum reagiert darauf, wie ich meine Aufmerksamkeit lenke. Wenn ich im Klartraum bewusst auf die Tastempfindungen oder auf Geräusche achte, werden diese Sinneseindrücke verstärkt. Dieser Effekt hat wie beim Üben einer Sportart sogar noch Auswirkungen darauf, wie man die Wachrealität wahrnimmt. Das wiederum intensiviert die Wahrnehmung wieder im Traum. Wenn man gute Klartraumskills hat, kann man hier eine Feedbackschleife anwerfen.


Viel Spaß beim Ausprobieren!

Donnerstag, 21. Januar 2016

Was kann man am Abend für die Klarträume tun?

Wenn man tagsüber fleißig seinen Bewusstseinszustand hinterfragt und  Reality Checks durchgeführt hat, kann man auch am Abend noch etwas für die Klarheit tun.




Das Betthupferl



Vor dem Zähneputzen kann man für guten Schlaf noch etwas frische Ananas und Bananen essen oder Saft trinken. Das erhöht die Konzentration des schlaffördernden Hormons Melatonin. Der Schlaf wird tiefer, erholsamer und traumreicher.




Meditieren und Visualisieren




Meditation ist eine wunderbare Methode, seine Fortschritte im Klarträumen auszubauen. Meditation am Abend führt ebenfalls dazu, dass mehr Melatonin ausgeschüttet wird. Außerdem trainiert die Meditation den Bereich im Gehirn, der auch für die Klarheit im Traum verantwortlich ist, den sogenannten Präfrontalen Cortex. Deshalb treten auch bei Menschen, die regelmäßig meditieren, häufiger spontane Klarträume auf.
Ähnlich wirkt auch das Visualisieren. Man versucht mit geschlossenen Augen sich intensiv Bilder vorzustellen. Das Gehirn reagiert auf diese Anstrengung, indem es die Stoffe ausschüttet, die für intensive und klare Träume sorgen. Das sind Dopamin, Acetylcholin und Noradrenalin.










Siehe auch:




Serum melatonin levels and antioxidant capacities after consumption of pineapple, orange, or banana by healthy male volunteers
Acute increases in night-time plasma melatonin levels following a period of Meditation
Meditation experience is associated with increased cortical thickness
Interhemispheric EEG coherence in REM sleep and meditation: The lucid dreaming connection.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Wie realistisch fühlt sich ein Klartraum an?

Ein Klartraum fühlt sich meistens so realistisch an wie die Wachrealität. Manchmal kommt es so vor, dass einige Sinne etwas weniger ausgeprägt sind als im Wachleben. Andere Klarträumer erleben den Klartraum sogar noch realistischer als die wache Realität. Jeder Klarträumer ist anders.


Der Psychologieprofessor Paul Tholey hat sieben Kriterien für Klarheit im Traum aufgestellt:


1. Klarheit über den Bewusstseinszustand (man weiss, dass man träumt)
2. Klarheit über die Entscheidungsfreiheit (man kann seinen Willen im Traum ausleben)
3. Keine Verwirrung des Bewusstseins
4. Klarheit der Sinneswahrnehmungen (wie im Wachleben)
5. Klarheit über das Wachleben (man weiss, wer man im Wachleben ist und was man sich für den Traum vorgenommen hat)
6. Klare Erinnerung (die Erinnerung an den Klartraum ist wie eine Erinnerung aus dem Wachleben)
7. Klarheit über die Bedeutung des Traums (schon während dem Träumen)


Quelle: Klartraum-Wiki.de/Klarheit


Für einen Klartraum nach seiner Definition müssen die ersten drei bis vier Kriterien zwingend erfüllt sein, die weiteren sind optional. Diese Definition hat sich nicht allgemein durchgesetzt. In der wissenschaftlichen Literatur und im allgemeinen Sprachgebrauch spricht man von einem Klartraum, wenn Kriterium 1 erfüllt ist.


Egal ob alle 7 oder gar kein Kriterium erfüllt ist. Träume sind immer genial!

Dienstag, 19. Januar 2016

Helfen Klarträume gegen Albträume?

Gegen die Albträume kann man das Klarträumen wunderbar einsetzen. Wenn man im Traum weiß, dass man träumt, verliert alles den Schrecken. Was soll einem schon passieren, wenn man weiß, dass sowieso alles geträumt ist?

Dialog statt Kampf

Der Psychologieprofessor Paul Tholey hat eine Methode entwickelt, wie man am effektivsten mit feindseeligen Traumgestalten umgehen kann. Statt die Albtraumgestalt zu bekämpfen empfielt er, im Traum innezuhalten und die Gestalt fest anzusehen und sie zu fragen: Wer bist du? Wie kann ich dir helfen? Auf diese Weise ist es möglich, den inneren Konflikt, der den schlechten Traum auslöst, konstruktiv zu lösen, so dass der Albtraum nicht wiederkommen muss.

Wissenschaftlich erwiesen

In klinischen Studien wurde überprüft, wie effektiv das luzide Träumen gegen Albträume wirkt. In allen Studien verschwanden die Albträume vollständig. Untersucht wurden Patienten, die stark unter ihren nächtlichen Träumen litten. In allen Fällen besserte sich die Situation deutlich. In einer Studie berichteten vier von fünf Versuchspersonen nach einem Jahr, gar keine Albträume mehr zu haben. Bei der verbleibenden Person traten beängstigende Träume deutlich seltener und weniger intensiv auf.

Siehe auch:
Dialog mit der eigenen Psyche - Eine Anleitung zum Umgang mit feindseligen Traumgestalten

Studien zum Thema Bekämpfung von Albträumen durch luzide Träume
The nightmare of returning home: a case of acute onset nightmare disorder treated by lucid dreaming
Nightmares in crisis: clinical applications of lucid dreaming techniques
Lucid dreaming as a treatment for recurrent nightmares

Montag, 18. Januar 2016

Was passiert, wenn man im Traum stirbt?

Träume sind etwas sehr individuelles. Jeder träumt auf seine Weise.




Dass man automatisch aufwachen würde, wenn man im Traum stirbt, wird oft behauptet. Es stimmt aber nicht. Manche wachen auf, wenn sie im Traum sterben. Andere träumen z.B. weiter und schweben als Geist durch die Traumszenerie oder träumen von der anderen Seite, dem Jenseits, dem Himmel oder was man sich darunter vorstellen will.


Man kann auch im sogenannten Void, einer Art traumloser Leere landen oder eins werden mit der Traumszenerie.



Siehe auch:
Paul Tholey und Stephen LaBerge im Interview

Kann man einen Traum in einem Traum haben?

Es ist mir schon mehrmals passiert, dass ich eingeschlafen bin und dann irgendwann geträumt habe, dass ich mich ins Bett gelegt hätte. Ich bin in diesen Träumen dann auch tatsächlich eingeschlafen. Die darauf folgenden Träume waren sogar klar. Es gelang mir problemlos bewusst in den Traum zu gelangen. Diese Klartraumtechnik würde man dann wahrscheinlich geträumten WILD nennen.
Ein Traum war sogar so lange, dass ich aus diesem zweiten Traum aufwachen konnte und wieder im ersten Traum war.

Falsche Erwachen

Ähnlich sind die Flschen Erwachen: Man schläft und träumt, dass man aufgewacht wäre. Das kann sich mehrmals wiederholen. Als Klarträumer ist es deshalb ratsam, nach jedem Aufwachen einen Reality Check zu machen. So kann man das Falsche Erwachen für einen Klartraum nutzen.

Siehe auch:
Falsches Erwachen

Donnerstag, 14. Januar 2016

Kann man eine ganz bestimmte Erinnerung im Klartraum wiedererleben?

In einem Klartraum, also einem Traum, in dem man sich bewusst darüber ist, dass man gerade träumt, hat man theoretisch absolute Handlungsfreiheit. Man kann bewusst alles versuchen, was man will.
Eine andere Sache ist die Steuerung der Umgebung. Der Traum hat trotzdem noch ein Eigenleben und eigene Gesetze, die auch bei jedem Träumer anders sind. Manche Träumern gelingt es auf Anhieb, den Himmel lila zu zaubern oder auf fremde Planeten zu fliegen. Andere brauchen dafür mehrere Klarträume Übung.

Wenn man eine ganz bestimmte Szene wieder erleben möchte, bietet sich die Technik Breaking down the wall an. Hierbei stellt man sich auf eine ganz bestimmte Art und Weise bei Einschlafen (nach dem WBTB) immer wieder eine ganz bestimmte Szene vor, bis man sich in dieser tatsächlich wiederfindet.

Träumt man eigentlich in Farbe oder in schwarz-weiß?

Seit ich mich erinnern kann, träume ich in Farbe. Als ich 14 Jahre alt war, habe ich zum ersten Mal davon gehört, dass Menschen angeblich in schwarz-weiß träumen sollen. Doch woran liegt das?

Diese Untersuchungen, dass Menschen angeblich nur in Grautönen träumen, sind schon recht alt. Deshalb kannten alle Teilnehmer nur Schwarz-Weiß-Fernsehen oder wuchsen zumindest ohne Farbfernsehen auf. In neueren Studien, wie der von Eva Murzyn von der Universität Dundee, zeigt sich ein interessantes Bild: Jüngere Menschen, die mit Farbfernsehen aufgewachsen sind, träumen zu über 95% in Farbe. Sind die Teilnehmer aber älter als 55 Jahre, erinnern sich auch heute noch 25% der Befragten daran, in schwarz-weiß zu träumen.

Ob die Befragten tatsächlich in schwarz-weiß träumen, oder ob das Gehirn im Nachhinein die Erinnerung entfärbt, kann man schlecht herausfinden.

Siehe auch:
Stefan Klein - Träume: Eine Reise in unsere innere Wirklichkeit

Dienstag, 12. Januar 2016

Was ist der Sinn der Reality Checks?

Die wahrscheinlich verbreitetste Methode, das Klarträumen zu lernen, sind die Reality Checks. Diese Technik geht davon aus, dass man alles, was man tagsüber regelmäßig macht, irgendwann auch im Traum durchführt. Deshalb gewöhnt man sich tagsüber an, regelmäßig zu überprüfen, ob man gerade träumen könnte. Wenn du jetzt träumen würdest, woran würdest du es erkennen?

Die Gesetze der Traumwelt

Wenn man sich im Traum die Nase zuhält und einatmet, dann kann man trotzdem atmen. Meistens spielen auch Texte verrückt, wenn man sie mehrmals liest. Es ist zwar bei allen anders, aber meistens passiert etwas ungewöhnliches: Manchmal sind Buchstaben spiegelverkehrt oder die Wörter ergeben einfach keinen Sinn. Oder ein gerade gelesener Satz ist plötzlich verschwunden.
Jedenfalls können uns die Reality Checks relativ zuverlässig beantworten, ob wir gerade träumen oder nicht. Und wenn man jeden Tag zwischen 10 und 30 Reality Checks macht, wird es nicht lange dauern und man wird davon träumen, dass man einen RC macht.

Reality Checks richtig anwenden

Deshalb ist es wichtig, die Reality Checks wirklich kritisch und mit ganzer Aufmerksamkeit zu machen und wirklich darüber nachzudenken, ob man gerade träumen könnte. Man sollte regelmäßig jeden Tag und gleichmäßig über den Tag verteilt die Reality Checks machen, so dass sich wirklich eine Gewohnheit einstellt.
Schlau ist es, sich bei jedem RC noch einmal daran zu erinnern, was man in seinem nächsten Klartraum am liebsten machen möchte. So stellt man sich geistig auf das nächste Klartraumabenteuer ein. Wenn man im nächsten Traum erkennt, dass man gerade träumt, kann man sofort mit seinem Vorhaben anfangen.

Was ist der Unterschied zwischen induced und initiated?

Initiated beschreibt den Anfang der Träume

WILD und DILD sind strenggenommen keine Klartraumtechniken, sondern beschreiben, wie man in einen Klartraum gelangt: Waking Initiated Lucid Dream und Dream Initiated Lucid Dream,  also ein Klartraum, den man aus dem Wachleben beziehungsweise dem Traum gestartet hat.
Die Techniken, wie man diese Träume erzeugt heißen Klarheit gewinnende Techniken und Klarheit bewahrende Techniken.

Induced beschreibt den Auslöser für den Klartraum

Bei MILD steht das I für induced, also 'erzeugt durch': Mnemonic Induced Lucid Dream,  also frei übersetzt ein Klartraum, den man durch seine Erinnerung erzeugt hat. Hier geht es darum, was den Traum ausgelöst hat.
Genauso verhält es sich beim Hypnotic Induced Lucid Dream und beim Finger Induced Lucid Dream.

Siehe auch:
Beschreibung der MILD-Technik
DILD-Klarträume
WILD-Klarträume
Finger Induced Lucid Dream, nach seinem Erfinder Haggart HILD genannt




Sind Klarträume auch so erholsam wie normale Träume

Meiner Erfahrung nach: Ja.
Ich wache nach einem Klartraum richtig gut erholt auf.
In der gesamten Literatur und in der Community ist mir auch nichts Gegenteiliges aufgefallen.

Kann man als Klarträumer auch normal träumen?

Ja. Auch als erfahrener Klarträumer hat man immer noch viele normale Träume.

Man träumt quasi die ganze Nacht. Am intensivsten träumt man während der REM-Phase, die ca. 4-6 Mal pro Nacht vorkommt. Ein durchschnittlicher Klarträumer hat zwischen 0,5 bis 2 Klarträume pro Woche. Das heißt, etwa 2 von durchschnittlich 35 Träumen sind klar. Das sind gerade mal 3,5 %bis 14%.

Wenn man aus irgend einem Grund genug von den Klarträumen hat, dann reicht es aus, einfach die Klartraumtechniken nicht mehr durchzuführen.

Was sind das für Geräusche, die man beim WILD hört?

Bei der Klartraumtechnik WILD versucht man, geistig wach zu bleiben während der Körper einschläft. Paul Tholey nennt dieses Vorgehen auch "Klarheit bewahrende Techniken".

Man legt sich in sein Bett und entspannt seinen Körper und lässt ihn in den Schlaf abdriften. Idealerweise hat man vorher zwischen 4 und 7 Stunden geschlafen und war etwa eine halbe Stunde wach (WBTB).
Wenn man geistig immer näher an den Schlaf kommt, können sogenannte Hypnagogien eintreten. Das Gehirn ist nicht mehr so richtig wach, schläft aber auch noch nicht so richtig. In diesem Zustand kann es vorkommen, dass man mit geschlossenen Augen Bilder sieht, etwa geometrische Figuren und Formen bis hin zu Gesichtern oder fantastischen Landschaften. Hypnagogien können jeden Sinn betreffen. Geräusche kommen ebenfalls häufig vor.

So kann es sein, dass man auf dem Weg zum Schlaf beginnt, Musik zu hören oder Stimmen oder auch einfach nur ein Brummen oder ein Pfeifen. Das ist normal. Man kann diese Hypnagogien sogar mit etwas Übung steuern, z.B. sich "telepathisch" mit den Stimmen unterhalten oder das Brummen lauter oder leiser werden lassen.

Jetzt ist man schon halb im Klartraum. Das ist ein guter Zwischenerfolg.

Montag, 11. Januar 2016

Gibt es Traumtüren?

Kann man wie in den "Silber"-Büchern von Kerstin Gier im Klartraum einfach eine Tür aufmachen und so in die Träume von anderen gelangen?

Von meiner naturwissenschaftlichen Perspektive würde ich sagen: Nein.
Wenn das so funktionieren würde, dann hätte man ja einen Beweis für die Telepathie. Es müsste ja ein Austausch von Informationen von einem Menschen zum anderen stattfinden, und zwar ohne ein uns bekanntes Medium dazu zu verwenden.
Wenn das jemand schaffen würde, und zwar glaubhaft und wiederholbar, dann könnte er sich bei James Randy eine Million US-Dollar abholen.

Aber es ist auf jeden Fall eine interessante Idee, das mal im Klartraum auszuprobieren. Auch wenn man nicht im Traum eines anderen landet, wird man auf jeden Fall eine überraschende Erfahrung machen.

Kann es sein, dass man aus dem Klartraum nicht mehr aufwachen kann?

Nein. Irgendwann wird man immer aufwachen, einfach weil der Körper ausgeschlafen hat.

Es gibt Menschen, die einen Klartraum irgendwann beenden möchten, z.B. weil sie den Traum bisher aufschreiben wollen oder weil ihnen etwas nicht gefällt. Da reicht es meistens, einfach ans Aufwachen zu denken und es sich zu wünschen und schon ist man wach.
Wenn das nicht klappt, dann kann man entweder sich nach hinten umfallen lassen oder man hält kurz die Luft an.

Wie verhindert man, dass man aus dem Klartraum rausgekickt wird?

Wie kann ich meinen Klartraum verlängern?
Stephen LaBerge beschreibt in "Exploring the World of Lucid Dreaming" zwei Ansätze, die beide funktionieren. Beide haben ihre Liebhaber und Anhänger.

1. Bewegung

Reibe die Hände aneinander, dreh dich schnell im Kreis, kreise mit den Armen...

2. Ruhe und Reizentzug

Lege dich im Traum auf den Boden und schließe die Augen. Bleibe eine Weile so liegen und nach kurzer Zeit wirst du dich in einer stabileren Traumumgebung widerfinden.

Nun geht es darum, sich vorzunehmen, sofort nach dem Klarwerden eine dieser beiden Techniken anzuwenden.

Siehe auch:

http://www.klartraum-wiki.de/wiki/Stabilisierungstechniken

Kann man sich im Klartraum eine eigene Welt aufbauen?

Kann man im Klartraum sowas wie eine zweite Welt betreten? Eine Welt, die über mehrere Nächte oder sogar über richtig lange Zeit konstant bleibt? Ich könnte in einer Nacht einen Stein umschubsen und im Traum in der nächsten Nacht läge der Stein dann noch so, wie ich in die Nacht vorher hingelegt hätte?

Sowohl von meinen eigenen Klar- und Trübträumen als auch von den Berichten aus der Community wüsste ich nicht, dass das funktionieren könnte. Bei mir selbst sind alle Träume nicht miteinander verbunden, weder thematisch noch örtlich.
Aus der Community kenne ich Fortsetzungsträume, die z.B. über mehrere Nächte vom gleichen Thema handeln oder am gleichen Ort spielen. Aber hierbei ähneln sich die Plätze lediglich.

Eine andere Frage ist auch: Wäre das wünschenswert? Würde ich eine Traumwelt wollen, die genau so konsistent ist wie meine Wachwelt? Ich finde gerade das Tolle am Klarträumen, dass das gerade nicht der Fall ist und jeder Traum mich aufs Neue wieder überrascht.

Wieso funktionieren Lichtschalter im Traum nicht?

Im Traum machen Lichtschalter häufig komische Sachen. Manchmal haben sie eine Zeitverzögerung, manchmal funktionieren sie garnicht. Deshalb kann man es sogar als Reality Check oder als Traumzeichen verwenden.
Jedes Mal, wenn man einen Lichtschalter bedient kann man sich denken: Wenn er nicht funktioniert, dann ist das ein Traum!
Sicherheitshalber sollte man nach diesem Reality Check noch einen weiteren durchführen, z.B. versuchen, durch die zugehaltene Nase einzuatmen. Wenn das klappt, dann befindet man sich ein einem Traum.

Aber warum reagieren Lichtschalter im Traum so merkwürdig?
Sollte man das psycholgisch deuten? Ist der Lichtschalter ein Symbol für die Sexualität und will einem sein Unbewusstes mitteilen, dass man Angst davor hat, impotent zu sein? Keith Hearne, der 1975 als erster das Klarträumen wissenschaftlich bewiesen hat, erklärt es ganz anders: Der komplexe Vorgang, im ganzen Raum Licht anzuschalten überfordert unser Gehirn. So schnell kann es die Traumszenerie nicht ändern.
Ich finde das sehr unspektakulär, aber auch sehr plausibel.


Muss man sich vor Klarträumen fürchten?

Nein.
Klarträume sind ja Träume, bei denen man sich noch beim Träumen darüber bewusst ist, dass man gerade träumt. Und wenn man das weiß, was soll einem noch geschehen? Es ist ja nur ein Traum.

Der Psychologieprofessor Paul Tholey hat einen großartigen Leitfaden  verfasst, wie man mit feindseeligen Traumfiguren umgehen kann. Wenn man diesen befolgt, dann wird die Traumfigur fast immer sofort freundlich und kooperativ.

Vor einigen Jahren gab es einige Berichte von Leuten, die angeblich sehr schlechte Erfahrungen mit dem Klarträumen gemacht hätten. Bei diesen Berichten gab es auffallend häufig Gemeinsamkeiten:

1. Sie haben sich grottig eingelesen. Zu dieser Zeit kursierte ein richtig, richtig schlechtes Klartraum-Tutorial auf 9gag. Wenn man sich gut einliest und vielleicht noch die Erfolgsgeschichten von anderen Klarträumern durchliest, (z.B. im Klartraumforum.de gibt es eine Rubrik für registrierte Nutzer) dann kann nichts mehr schief gehen.

2. Die betreffenden Personen glaubten an Dämonen und geistige Wesen. Für uns Europäer mag das vielleicht etwas befremdlich klingen, aber in den USA gibt es, vor allem im Bible Belt deutlich mehr Leute, die an so etwas glauben. Wenn man in so einem angstgeladenen Klima aufwächst, können sich wie bei einer selbsterfüllenden Prophezeiung solche Ängste im Traum manifestieren. Wenn man sich aber gut einliest, z.B. mit dem oben verlinkten Artikel von Paul Tholey, kann man diesen Erscheinungen konstruktiv begegnen, so dass sie sich auflösen.

3. Die Schlafparalyse selbst ist ein harmloses Phänomen, das jede Nacht 4-6 Mal ganz natürlich auftritt. Dabei senkt das Gehirn den Muskeltonus im Körper ab, so dass man seine Träume nicht ausagiert. Ganz selten passiert es Klarträumern, dass das Gehirn noch halb wach ist und der Körper schon halb eingeschlafen ist und man den Körper nicht bewegen kann. Wenn man aber weiß, dass das ein gutes Zeichen ist und man schon halb im Klartraum, dann verliert dieser Zustand seinen Schrecken und man weiter in Richtung Klartraum abdriften.
Das tritt allerdings selten auf. Ich habe in meiner zehnjährigen Klartraumerfahrung noch keine einzige erlebt. Andere Klarträumer, die schon vorher Erfahrungen mit der Schlafparalyse hatten, berichten im Klartraumforum, dass sie durch die Beschäftigung mit dem Klarträumen seltener dieses Erlebnis hatten.

Tipps und Tricks zum Klarträumen

Gibt es einige Tipps und Tricks, um das Klarträumen zu lernen?

1. Gründlich einlesen

In den Communities lese ich immer wieder von Leuten, die schon seit Monaten versuchen, das Klarträumen zu lernen und bislang noch keinen Erfolg hatten. Und meistens scheiterten sie daran, dass sie nur ein kurzes Internet-Tutorial oder ein Video angeschaut haben und so die Techniken nicht vollkommen verstanden haben.
Am besten ist immer noch das gute alte Buch, wenn man sich gründlich informieren möchte. Ich finde nach wie vor Schöpferisch Träumen von Paul Tholey am besten. Paul Tholey war Psychologieprofessor und hatte schon viele Jahre Erfahrung als Klarträumer und Klartraumlehrer bevor er sein Buch schrieb. Es ist wirklich genial geschrieben.

2. Suche dir eine Community

In vielen Großstädten gibt es regelmäßige Klarträumertreffen, bei denen man sich mit Gleichgesinnten und erfahrenen Klarträumern austauschen kann. Wenn man kein Klartraumtreffen in der Nähen hat, kann man sich auch in einer online-Community wie dem Klartraumforum austauschen.

3. Bleibe dran

Das Klarträumen zu erlernen braucht Zeit. Manche schaffen es schon in der ersten Nacht, bei anderen dauert es bis zu einem Monat. Wenn du die Techniken gewissenhaft ausführst, dann wird der erste Klartraum früher oder später kommen.
Manche machen den Fehler, sobald sich die ersten Zwischenerfolge einstellen, sich darüber zu ärgern, dass sie nicht ganz klar geworden sind und entnervt aufzugeben. Stattdessen sollte man sich über den Teilerfolg freuen und gleich doppelt motiviert weitermachen.

4. Unterschätze nicht das Traumtragebuch und das WBTB

Das Traumtagebuch ist ein sehr wichtiges, wenn nicht das wichtigste Hilfsmittel für den Klarträumer. Ganz old school, ein Stift und ein Block, ist nach wie vor am besten. Das Aufschreiben der Träume ist in beide Richtungen hilfreich: Einerseits unterstützt es die Traumerinnerung, andererseits bringt es Bewusstheit in die Träume. Ann Faraday hat ihre Klarträume sogar nur durch das Traumtagebuchschreiben bekommen.

Das WBTB ist eine sehr wirkungsvolle Hilfstechnik. Du stellst dir deinen Wecker etwas früher als sonst, etwa 1,5 bis zwei Stunden, stehst dann für mindestens eine halbe Stunde auf und legst dich dann wieder ins Bett und schläfst weiter. Durch diese Unterbrechung bringst du noch einmal zusätzliche Bewusstheit in den Schlaf. Diese Technik kannst du mit allen Klartraumtechniken kombinieren. Erste Experimente solltest du am Wochenende machen.

5. Dokumentiere deine Erfahrungen und mache sie anderen zugänglich

So trägst du dazu bei, die Klarträumerei immer weiter zu verbessern.

Unheimliches Gesicht erscheint Tausenden im Traum - oder doch nicht?

Seit 2006 soll es geschehen. Immer wieder und von allen möglichen Orten auf der Welt sollen sich Menschen melden, die von diesem unheimlichen Mann geträumt haben. Angeblich soll die Geschichte bei einem New Yorker Pychotherapeuten ihren Anfang genommen haben.

So berichtet es zumindest die Seite thisman.org. Dieser Mann hat es sogar zu einer gewissen Berühmtheit gebracht und tauchte sogar in der BILD auf.

Aber was ist dran an diesem Phänomen?

Der Besitzer der Domain thisman.org ist Andrea Natella, ein auf Marketing spezialisierter Soziologe, ebenfalls Inhaber der Seite Guerillamarketing.it.
Vermutlich versuchte sich der Autor damit einen Namen in der Marketing-Szene zu machen. Das dürfte ihm gelungen sein.

Quelle:

http://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=8187

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