Montag, 1. Februar 2016

Wie fühlt man im Klartraum?

Die Sinne im Klartraum funktionieren in der Regel so wie im Wachleben, wobei es individuelle Unterschiede gibt. Manchmal ist ein Sinn etwas gedämpft, zu einem anderen Zeitpunkt kann er sogar noch aktiver als im Wachleben sein. Das gilt auch für den Tastsinn.

Hier kann man sehr spannende Experimente machen. Einer Umfrage zufolge sind Sex und Fliegen die am häufigsten durchgeführten Aktivitäten im Klartraum. Meiner Meinung gibt es auch nichts, was dagegen sprechen würde. Aber auch beim Klartraumsex kann es Unterschiede geben: Manche finden den Sex im Klartraum sogar besser als Sex im Wachen, andere finden ihn eher mäßig.


Eine Tätigkeit, die im Klartraum geübt wird, kann man auch im Wachleben besser. Paul Tholey hat im Klartraum häufig das Skateboard- und Snowboardfahren geübt und konnte nach nur einem Jahr Übungszeit so Europameister im Skateboarden werden. Was passiert, wenn man genauso oft Sex im Klartraum übt?


Der Traum reagiert darauf, wie ich meine Aufmerksamkeit lenke. Wenn ich im Klartraum bewusst auf die Tastempfindungen oder auf Geräusche achte, werden diese Sinneseindrücke verstärkt. Dieser Effekt hat wie beim Üben einer Sportart sogar noch Auswirkungen darauf, wie man die Wachrealität wahrnimmt. Das wiederum intensiviert die Wahrnehmung wieder im Traum. Wenn man gute Klartraumskills hat, kann man hier eine Feedbackschleife anwerfen.


Viel Spaß beim Ausprobieren!

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