Freitag, 29. April 2016

Was bedeuten die Klartraum-Abkürzungen?

Generell steht D praktisch immer für 'Dream', L für 'Lucid'. I steht entweder für für Initiated oder Induced, also 'eingeleitet' oder 'erzeugt'.
S steht meistens für 'Schlaf'.


Alphabetische Auflistung der wichtigsten Techniken und Begriffe

BB - Binaural Beats, eine Methode, bestimmte Gehirnwellen zu stimulieren.
CALD - Character-assisted Lucid Dreaming, eine Klartraumtechnik
CAT - Cycle Adjustment Technique, eine Klartraumtechnik
DC - Dream Character - Traumfigur
DEILD - Dream Exit Initiated Lucid Dream - eine Klartraumtechnik.
DILD - Dream Initiated Lucid Dream - Ein Klartraum, bei dem man sich im Traum bewusst wird, dass man träumt.
EILD - Externally Induced Lucid Dream - ein Klartraum, bei dem man durch Signale von außen darauf hingewiesen wird, dass man gerade träumt.
iWILD - indirekter WILD - ein bewusstes Übergehen in einen Klartraum, nachdem man aus einem normalen Traum aufgewacht ist.
FA - False Awakening / Falsches Erwachen. Man träumt, dass man aufgewacht ist, obwohl man noch träumt.
FILD - Finger Induced Lucid Dream - Eine Klartraumtechnik
HILD - Haggarts Induced Lucid Dream - Eine Klartraumtechnik, identisch mit FILD
LILD - Lucidity Induced Lucid Dream - Eine Klartraumtechnik, bei der man z.B. Traumfiguren darum bittet, einem im nächsten Traum daran zu erinnern, dass man gerade träumt.
MILD - Mnemonic Induced Lucid Dream - Eine Klartraumtechnik, bei der man sich vornimmt, im Traum bewusst zu werden.
OOBE - Out Of Body Experience - Das Gefühl, man befände sich außerhalb des eigenen Körpers
RC - Reality Check - Eine Möglichkeit zu überprüfen, ob man gerade träumt.
SD - Shared Dream - Wenn zwei Menschen den gleichen Traum haben bzw. sich im Traum treffen. Umstrittenes Thema.
SP - Schlafparalyse, ein Schutzmechanismus, damit man seine Träume nicht ausagiert.
SSILD - SensSes Induced Lucid Dream, eine Klartraumtechnik
TE -  Traumerinnerung
TT - Trübtraum
TTB - Traumtagebuch, ein sehr wirkungsvolles Hilfsmittel, seine Traumerinnerung zu verbessern.
VILD - Visually Incubated Lucid Dream, Visualization-Induced Lucid Dream, Visual Initiated Lucid Dream, Klartraumtechniken, die innere Bilder benutzen.
WBTB - Wake Back To Bed - Nach ca. 4 bis 6 Stunden Schlaf für etwa eine halbe Stunde aufstehen und dann weiterschlafen. Eine sehr effektive Klartraum-Hilfstechnik.
WILD - Wake-Initiated Lucid Dream, ein Klartraum, bei dem man direkt aus dem Wachen in einen Klartraum übergleitet.

Donnerstag, 28. April 2016

Kann man auch ohne WBTB WILDen?

Ein WILD ist ein Klartraum, bei dem der Träumer direkt aus dem Wachzustand in den bewussten Traum übergeht. WBTB bedeutet, dass man sich einen zusätzlichen Wecker stellt, so dass man etwa zwei Stunden früher wach wird. Man steht für mindestens eine halbe Stunde auf und legt sich dann wieder schlafen.


Kurz gesagt: Als Anfänger sollte man das auch so tun und direkt nach einem WBTB WILDen. Das bringt einfach die schnellsten Erfolge. Das Gehirn ist von der Tageszeit her auf das Träumen eingestellt und die Wachphase bringt Bewusstheit in den folgenden Traum.


Theoretisch kann man auch in einem Mittagsschlaf direkt in einen Klartraum gelangen. Wenn man regelmäßig mittags schläft und sich jedes Mal an einen intensiven Traum erinnern kann, kann man es auch zu dieser Zeit einmal probieren.


Sehr erfahrene Klarträumer schaffen es sogar direkt am Abend. Anfängern würde ich jedoch davon abraten.

Dienstag, 12. April 2016

Wie lange sollte man eine Klartraumtechnik durchführen?

Im Internet findet man eine Vielzahl von Klartraumtechniken, grob kann man sie in Bewusstseins-gewinnende und Bewusstseins-erhaltende Techniken unterteilen. Das Klartraum-Wiki.de listet fast 20 Oberkategorien auf.


Als Anfänger oder Anfängerin reicht es aber vollkommen, sich in die bekanntesten Techniken Kritisches Bewusstsein, WBTB und WILD einzulesen und auszuwählen, welche Technik einem am meisten zusagt.


Wenn man diese Wahl getroffen hat und sich den Übungsplan erstellt hat, empfehle ich 28 Tage, also vier Wochen, dran zu bleiben und die Erfahrungen zu dokumentieren. Wenn man es online, zum Beispiel in einem persönlichen Logbuch im Klartraumforum macht, hat man den Vorteil, dass erfahrene Klarträumer mitlesen und Tipps und Hinweise geben, was man besser machen kann.

Mittwoch, 6. April 2016

Wie schauen hypnagoge Bilder aus?

Wenn man langsam einschläft, gelangen einige Menschen in den sogenannten hypnagogen Zustand. Dabei ist man nicht mehr ganz wach, aber auch noch nicht eingeschlafen. Das Gehirn stellt sich langsam auf den Schlaf ein und beginnt, halb zu träumen.


Die Hypnagogie kann man z.B. dafür nutzen, um bewusst in einen Traum zu gelangen. Man kann aber auch einfach so die beeindruckenden Bilder und anderen Sinneseindrücke genießen. Wie bei den Träumen verbessert man die Erinnerung an die hypnagogen Erlebnisse, indem man sie so detailliert wie möglich aufschreibt.


Bei mir beginnen Hypnagogien etwa so wie im Bild unten: Einfache Farbpunkte beginnen vor meinen Augen zu tanzen. Nach und nach Formen sie geometrische Muster.








Aus diesen Mustern formen sich einfache Bilder.



Nach und nach werden die Bilder detaillierter und komplexer.



Bis ich wirklich einen bunten und sogar dreidimensionalen Film vor meinen geschlossenen Augen sehe.




Viel Spaß beim hypnagogen Surfen :)