Donnerstag, 25. August 2016

Träumt man eigentlich die ganze Nacht?

Früher ging man davon aus, dass man ausschließlich in den REM-Phasen träumt. Das sind besondere Schlafphasen, die alle 90 Minuten in der Nacht vorkommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/REM-Schlaf
Mittlerweile geht man davon aus, dass man die ganze Nacht über träumt, allerdings unterschiedlich intensiv. Die bunten Träume, die sich fast anfühlen wie die Realität finden meistens in den REM-Phasen statt.
Wenn man von selbst aufwacht, dann meistens am Ende einer REM-Phase, deshalb kann man sich dann besser an einen Traum erinnern.
Wenn man durch den Wecker geweckt wird, und man gerade in einer REM-Phase ist, dann erinnert man sich auch ziemlich wahrscheinlich an einen Traum.
Morgens hat man mehr REM-Schlaf als in der ersten Nachthälfte, deshalb ist es ziemlich wahrscheinlich, dass man gerade träumt, wenn der Wecker klingelt und sich so auch gut an einen Traum erinnert.


 

Donnerstag, 4. August 2016

Was ist effektiver DILD- oder WILD-Techniken?


Es gibt grob gesagt zwei Arten von Klarträumen: Träume, bei denen man im Traum erkennt, dass man gerade träumt (Dream-Initiated Lucid Dream - DILD) und Träume, bei denen man direkt vom Wachleben aus in einen Traum gleitet und von Anfang an weiß, dass man gerade träumt (Wakining-Initiated Lucid Dream - WILD).


Um DILD-Klarträume zu bekommen, gibt es die Techniken Kritisches Bewusstsein, Affirmationen am Abend, Intention oder Trauminkubation.
Um bewusst in den Traum einzusteigen, gibt es ebenfalls viele Techniken und Untertechniken wie SSILD oder iWILD. Die sind alle sehr gut im Klartraum-wiki.de erklärt.

Aber welche ist denn nun effektiver?

Das ist typabhängig. Man muss bei beiden Methoden fleißig üben und man kann mit beiden Methoden Erfolg haben. Die Übungen unterscheiden sich lediglich. Leichter oder effektiver ist per se keine der beiden Techniken.


Generell ist es sinnvoll, sein Traumgedächtnis mit einem Traumtagebuch zu trainieren. Ein gutes Traumgedächtnis kann auch beim WILDen hilfreich sein, ist aber nicht notwendig. Deshalb eignen sich Klarheits-bewahrende Techniken für Anfänger, die sich noch nicht so gut an Träume erinnern können.
Sogar der Umkehrschluss kann zutreffen: Regelmäßiges WILDen verbessert manchmal sogar das Traumgedächtnis.