Samstag, 22. April 2017

Kann man im Klartraum für die Schule lernen?

Das motorische Lernen im Klartraum ist wissenschaftlich gut dokumentiert. Wissenschaftler luden Klarträumer ins Schlaflabor ein und untersuchten, ob sie im Klartraum das Dartwerfen trainieren konnten. Am nächsten Morgen hatten sich die Klarträumer, die im Traum weiter geübt haben, tatsächlich deutlich verbessert im Gegensatz zu der Gruppe, die nicht im Traum trainiert hat.


Aber funktioniert das auch mit Schulstoff?
Es ist wissenschaftlich nicht untersucht worden, deshalb kann man keine sichere Aussage machen. Ich habe dazu nur ein paar Gedanken:
  • Im Klartraum hat man so viele Möglichkeiten: Fliegen, sich kreative Anregungen holen, alle Arten von Abenteuern zu erleben, meditieren... ich würde diese Zeit anders nutzen und mir im Wachleben mehr Zeit zum Lernen reservieren.
  • Die Erinnerung im Traum funktioniert ein wenig anders als im Wachleben. Es kann vorkommen, dass man den totalen Quatsch für wahr hält.
  • Lesen und Schreiben funktionieren anders im Traum. Einen längeren Absatz zu lesen oder eine Mathematikaufgabe an der Tafel zu lösen stelle ich mir schwierig vor.
  • Letztendlich kann man ja nur von etwas träumen, vorher schon irgendwie im Kopf war. Man muss bereits eine gewisse Vorarbeit geleistet haben.
  • Andererseits kann es helfen, wenn man an einem konkreten Problem knabbert, gezielt davon zu träumen. Man kann sich etwa Albert Einstein herbeiwünschen und ihn um Rat für eine physikalische Herausforderung bitten.
  • Man könnte ein historisches Ereignis im Traum durchleben. Ob das tatsächlich zu einer besseren Note führt? Einfach ausprobieren. Ich wäre total auf Erfahrungsberichte gespannt.

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